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Kulmbacher Brauerei sponsort
Fairnesspreis in Oberfranken
Quelle: anpfiff.info (Text: Anpfiff-Reporter Ralf Riemke)
Bereits zum siebten Mal konnte der BFV an die fairsten Mannschaften des vergangenen Spieljahres wertvolle Sachpreise überreichen. Möglich wurde diese einmalige Auszeichnung nicht zuletzt durch das herausragende Engagement der Kulmbacher Brauerei, die diesen „Wettbewerb“ inzwischen zu einer festen Institution in Oberfrankens Fußball werden ließ.
Am vergangenen Freitag, 1. Juli 2011 bot die Plassenburg hoch über den Toren Kulmbachs einen feierlichen Rahmen zur Übergabe der Fairnesspreise an acht oberfränkische Frauen- und neun Herren-Mannschaften. Bezirksspielleiter Günter Hahn begrüßte dabei nicht nur die geladenen Vertreter der siegreichen Vereine, sondern auch die versammelte Führungsriege des oberfränkischen Fußballs. Neben Karlheinz Bram, allen Kreisspielleitern, Verbandsspielleiter Thomas Unger und der Vorsitzenden des BFMA, Sabine Bucher, nahm auch Bezirks-Ehrenvorsitzender Günter Heinlein am festlichen Akt teil, so dass die Veranstaltung insgesamt einen mehr als würdigen Rahmen verliehen bekam.
"Fußball ist mehr als ein 1:0"
Vor sieben Jahren rief Jürgen Faltenbacher diesen Fairnesspreis ins Leben, der von den Vereinen der Kreisliga bis hinauf zur Bezirksoberliga ausgelobt wird. Die „Kulmbacher Brauerei – Partner des Oberfränkischen Fußballs“, lobte Günter Hahn in seinen Worten ausdrücklich, da ohne das vielfältige Engagement eben jenes Partners – das u.a. auch in der Unterstützung der Oberfränkischen Hallen-Bezirksmeisterschaft ihre Fortsetzung findet – eine solche Ehrung nicht durchgeführt werden könnte. Die Produktmanagerin der Kulmbacher Brauerei, Frau Birgit Reichardt, lobt in ihren Worten insbesondere die anwesenden Vereinsvertreter, die eindrucksvoll bewiesen haben, dass ein sportlicher Wettkampf eben nicht gleichbedeutend mit unsportlichem Verhalten sei, sondern dass man immer auch wissen müsse, wo die eigenen Grenzen liegen. „Fairness und Erfolg schließen sich nicht aus“, befand auch Karlheinz Bram, der betonte, dass unter den diesjährigen Titelträgern mit dem FC Steinbach-Dürrenwald aus der Kreisliga Hof auch ein aktueller Meister zu finden sei. „Fußball ist mehr als ein 1:0“, schloss Bram seine Ausführungen und übergab das Wort an Günter Hahn, der anschließend die Ehrung der Titelträger durchführte. Neben gelben, gelb/roten und roten Karten flossen auch Spielabbrüche, das Nicht-Antreten oder Meldungen nach Spielschluss in die Fairnesswertung ein. Die diesjährigen Sieger dürfen sich auf einen Satz Trainings-Tops für die gesamte Mannschaft freuen, während die Gesamtsieger sogar noch ein 10l Edelherb-Pils im Holzfass mit auf den Heimweg nehmen durften.
Maximalausbeute der beiden Spitzenreiter
Bei den Frauen konnten DJK Stappenbach, FSV Danndorf, SG RSC/FC Oberhaid, ASV Wunsiedel, TSV Himmelkron und TSV Heldritt die Preise entgegennehmen, wobei Hahn insbesondere die Leistung des ASV Wunsiedel würdigte, der in der Bezirksoberliga zum zweiten Male nacheinander den Fairnesspreis erhielt. Die beiden Gesamtsieger konnten auf eine eindrucksvolle Bilanz zurückblicken. Sowohl die SG FC Wiesla Hof/TSV Köditz (Kreisliga Ost), als auch der SV Bavaria Waischenfeld (Kreisliga Mitte) verbuchten im Lauf der gesamten Saison keinen einzigen Minuspunkt, so dass sie mit der „Höchstpunktzahl“ von 0,00 ausgezeichnet wurden. Für beide Vereine war dies indes keine Premiere, denn Waischenfeld (2010) und Hof (2009) stellten auch in den vergangenen beiden Spielzeiten bereits die Gesamtsieger.
Drei Vorjahressieger wieder bedacht
Wiederholungstäter fanden sich auch bei den Herren einige wieder. Dem TV Ebern gelang in der Bezirksliga/West dabei das Triple. Die Turner holten zum dritten Mal in Serie den Fairnesspreis. Zum dritten Mal insgesamt gelang dieses Kunststück nach 2005 und 2010 dem SV Mistelgau und auch der FC Steinbach-Dürrenwald war einer der drei Titelverteidiger. VfR Katschenreuth, SF Kondrau, FSV Bayreuth, 1. FC Lichtenfels 2 sowie SV Friesen 2 betraten bei der Preisverleihung absolutes Neuland, wobei die Frankenwälder die bisherigen Seriensieger der Kreisliga Kronach, den FC Rothenkirchen ablösen konnten. Auf den Thron der Männer schwang sich in guter „Tradition“ zu den Vorjahren DJK Don Bosco Bamberg 2 mit seiner zweiten Mannschaft. In den Jahren 2008 und 2010 gelang dies bereits der ersten Mannschaft, die vor drei Jahren ebenfalls oberfränkischer Gesamtsieger wurde.
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